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2012-2013
2013 hat die Stiftung Carl Weidemyer ein wichtiges Buchprojekt finanziert: die unter dem Titel «Teatro San Materno Ascona Restauro/Renovation» erschienene Publikation von Guido Tallone und Chiara Tassi, herausgegeben von Gabriele Capelli Editore. Das Buch durchläuft den langen Weg der Restaurierungsarbeiten die es ermöglichten, das Gebäude vor dem Zerfall zu retten.
Die Stiftung Carl Weidemyer hat sich ausserdem dazu entschlossen, den Master-Diplomfilm von Laura Kaehr an der Zürcher Hochschule der Künste zu unterstützen. Es entstand ein Kurzfilm mit dem Titel «1927». Durch die chronikalische Aufführung einiger Tagesereignisse, welche damals die allgemeine Aufmerksamkeit auf die Stadt Locarno und den Kanton Tessin lenkten, werden im Film auf subtile Weise das kulturelle Ambiente von Ascona und das Werk des Architekten Carl Weidemeyer präsentiert. Dabei mischen sich auf der Terrasse des Teatro San Materno gedrehte Szenen mit Archivaufnahmen aus den Gärten einiger Weidemeyer-Villen in Ascona.
2006-2009
Die Stiftung hat bezüglich der Renovierungsarbeiten beschlossen, im Internet einen inoffiziellen Bericht über den Stand der Arbeiten zu publizieren. Er wird monatlich auf den neuesten Stand gebracht und es werden Fotos gezeigt. Fotos von Arch. Paolo Kaehr aufgenommen, dazu werden erklärende Texte aufgeführt.
Oktober 2009
Zweieinhalb Jahre sind seit dem Beginn der Arbeiten verstrichen. Mit grösster Freude krönen wir heute unser Tagebuch mit diesen schönen Bildern, auf denen das Teatro San Materno wieder in voller Aktivität zu sehen ist. Das Gebäude wurde von der Vergessenheit gerettet, das Leben strömt wieder in seinen Räumlichkeiten. Ein neues Kapitel wird aufgeschlagen: Der Verein Teatro San Materno nimmt sich mit Enthusiasmus und Kompetenz der Sache an. Den Vereinsmitgliedern gelten unsere besten Wünsche: Möge dieses Abenteuer erfolgreich und erfüllend sein!
Das aktuelle Theaterprogramm finden Sie auf dieser Seite: http://www.teatrosanmaterno.ch
Am 3. Oktober 2009 wurde das Teatro San Materno für das Publikum widereröffnet. Der Bevölkerung wurde somit ein Prachtstück der modernen Architektur zurückgegeben, welches mit Sachverstand und Gründlichkeit unter der Leitung vom Architekten Guido Tallone restauriert wurde.
An der südlichen Fassade ist die Sorgfalt der Restaurationsarbeiten besonders gut ersichtlich. Die Stiftung Carl Weidemeyer bedankt sich bei der Gemeinschaft von Ascona, die sich gegen den sicheren Abriss des Gebäudes durchsetzen konnte.
Die Aktivitäten im neu auferstandenen Theater waren von Anfang an sehr intensiv. Die erste Veranstaltungsreihe wurde unter dem Titel «Il cinema di Weimar: dal Bauhaus ai suoi grandi autori» Weimar gewidmet. Nach dem Workshop «Giornate di videodanza», der in Zusammenarbeit mit dem Centre Pompidou entstand, wurde am 23. Januar 2010 die zweite Theatersaison eröffnet.
Mai 2009
Die Farben des Teatro S. Materno sind von einzigartiger Vielfalt und Originaltät. Während der Restaurierungsarbeiten wurden die alten Oberflächen in ihrer Kolorierung beibehalten, jede einzelne Farbschicht wurde zuerst analysiert und dann sorgfältig orginalgetreu rekonstruiert.
Der beauftragte Architekt Guido Tallone informiert Herrn Oppenheimer und Anwalt Beretta laufend über den Fortgang der Restaurierungsarbeiten.
Juni 2008
Die Abblätterung der oberen Fassade zeigt die Minderwertigkeit des ursprünglichen Gebäudes, welches mit unterschiedlichen Materialien errichtet wurde.
Das Flachdach über dem Theater wurde vollständig erneuert. Dank neuen technologischen Materialien konnte man dem Minimalismus der ursprünglichen Konstruktion abhelfen.
Mai 2008
Eine Delegation der Stiftung wurde von Arch. Guido Tallone, dem Planer und Leiter des Baubetriebes, durch die Baustätte geführt.
April 2007
Im April wurden die Fassadenarbeiten begonnen und das Gebäude dadurch vollständig in eine Schutzfolie eingepackt. Der Bau des Lifts zum zweiten Niveau geht parallel dazu weiter.
Februar und März 2007
Die Renovation eines Gebäudes beinhaltet immer auch die Anpassung dessen Struktur an die geltenden Normen. Dies gilt für die Anlagen, für die Sicherheit und natürlich auch für die Zugänglichkeit. Um den Zugang vom Teatro San Materno behindertengerecht zu gestalten, haben sich Auftraggeber und Bauverantwortliche für den Bau eines Liftes entschieden, der von der Strassen- zur Eingangsebene des Saales führt. Der Lift befindet sich nördlich des Theaters und ist nicht sichtbar für diejenigen, die das Theater zu Fuss von den Parkplätzen aus erreichen.
Januar 2007
Die Fotos zeigen die Neuerrichtung der Galerie entlang der Nordostfassade des Theaters. Diese Änderung versetzt das Geländer zurück in den ursprünglichen Zustand, der mit der Zeit verlorengegangen war.
Dezember 2006
Dr. W. Oppenheimer und Frau Oppenheimer besuchen unter Führung des Architekten G. Tallone und des Vertreters des Municipio Ascona, Ing. M. Circello, die Baustelle. (Foto Studio Arch. Tallone)
November 2006
Der Raum unter der Treppe, die ursprünglich eine gewöhnliche Aussentreppe des Baus war, wird jetzt für die lokale und technische Infrastruktur benutzt.
Die Südfassade Ende November: Man sieht die Baugerüste für die Konsolidierung der Befestigungsmauern und die Eisenträger der zwei ursprünglichen Balkone.
Oktober 2006
Die nötigen Befestigungen und die technischen Einrichtungen werden in den unteren Räumen um das Teatro herum untergebracht. Das ist der Preis für eine stabile und dauerhafte Erhaltung des ursprünglichen Bauwerkes. Er bürgt zugleich für einen technisch einwandfreien und den modernen Sicherheitsansprüchen entsprechenden Betrieb.
Die Genauigkeit des Designs ist in diesen unteren Räumlichkeiten sichtbar: Sie stimmen mit der 1927 von Weidemeyer realisierten ursprünglichen Aussengestaltung des Terrains überein.
September 2006
Bei Neubeginn der Arbeiten wurde die Ostseite komplett von der Erde und des Materials, das sich dort angesammelt hatte, befreit. Es ist interessant festzustellen, dass dieses Meisterwerk der Tessiner rationalistischen Architektur auf den typischen Fundamenten der örtlichen Bautradition erbaut wurde. Die tragenden Mauern sind aus Stein und die Konsolen mit Eisenträgern befestigt.
Juli 2006
Auf den Abbildungen sieht man die Grabungen zwecks Errichtung des neuen Untergeschosses um das Gebäude herum. Es wurde eine neue Zufahrt zum Baugelände angelegt und die ersten Abbrüche wurden durchgeführt.
Juni 2006
Der Baubetrieb beginnt. Zuerst werden die Sicherungsgeländer angebracht und die Vorbereitungen für die eigentlichen Arbeiten durchgeführt.
2005
Die Stiftung organisiert einen Vortragszyklus über das Werk von Weidemeyer und die Tessiner Architektur der zwanziger Jahre. Prof. Bruno Reichlin und die Architekten Paolo Fumagalli und Guido Tallone sprachen zu diesem Thema in drei stark besuchten Vorträgen mit Lichtbildern in der Sala Balint auf dem Monte Verità. Das Publikum war begeistert.
Freitag 23. September 2005
Die Restaurierung des Teatro San Materno Ascona
Referenz: Architekt Guido Tallone
Einführung: Dr. Wolfgang Oppenheimer
Montag 6. Juni 2005
Weidemeyer und die Tessiner Architekten der 20er Jahre
Referenz: Paolo Fumagalli
Einführung: Paolo Kaehr
Montag 16. Mai 2005
Weidemeyer und die Landschaft von Ascona in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts
Referenz: Bruno Reichlin
Einführung: Letizia Tedeschi
2003
Die Ausstellung von Ascona 2001 wurde von der architektonischen Fakultät der Universität Venedig gezeigt.
2001
Die Stiftung hat bei der Vorbereitung der Ausstellung «Carl Weidemeyer (1882-1976) Künstler und Architekt zwischen Worbswede und Ascona», welche die Gemeinde Ascona und die Accademia d’Architettura von Mendrisio im Sommer 2001 organisierten, mitgewirkt. Im Ehrenkomitee waren auch W. und U. Oppenheimer sowie der Architekt Paolo Kaehr.
1998
Die Stiftung beteiligt sich finanziell an der Vorbereitung und der Durchführung der Ausstellung in der gewerblichen Berufsschule Wetzikon unter der Führung von Prof. H. Reimann.
1997
Zusammen mit dem Kanton Tessin, der Gemeinde Ascona und der Technischen Hochschule Lugano fördert die Stiftung das «Projekt Weidemeyer» zwecks Erstellung der genauen Grundrisse der neun Häuser, die vom Architekten Weidemeyer in Ascona erbaut wurden.